Energie-Lexikon



Atomausstieg

Im Jahr 2000 beschloss die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder den sogenannten Atomkonsens. Dieser sah vor, bis 2020 alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Mit ihrem Regierungsantritt 2005 beendete die schwarz-gelbe Bundesregierung dieses Vorhaben und beschloss stattdessen eine mehrjährige Laufzeitverlängerung für alle deutschen AKWs. In Folge der Katastrophe von Fukushima vollzog die Regierung unter Kanzlerin Merkel erneut eine Wende in der Atomenergie. Im Wesentlichen nahm sie das ursprüngliche Ausstiegsmodell von Rot-Grün wieder auf. Mit Beschluss des Bundestages vom 30.06.2011 steht der Atomausstieg nun fest. Bis 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke schrittweise vom Netz genommen und stattdessen erneuerbarer Energien eingesetzt werden.



A

16 Einträge(n)

Abgase
Abschlagzahlung
Abschlussbonus
Ampere (A)
Amperestunde
Anbieterwechsel
Anreizregulierung
Anschlusskosten
Anschlusswert
Arbeit, elektrische
Arbeitspreis (auch Strompreis)
Atom
Atomausstieg
Atomenergie (auch Kernenergie)
Atomgesetz/Atomausstiegsgesetz
Atommüll